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Traumlösung in Sachen Portdichte und Design

Im Jahr 2009 hat Connect Com gemeinsam mit der Fachabteilung eines Healthcare-Unternehmens ein Verkabelungskonzept für dessen zentrales Rechenzentrum entwickelt, das der zunehmenden Anschlussdichte in den Racks gerecht wird. Die von Connect Com gelieferte Lösung baut auf der bestehenden Infrastruktur auf und ermöglicht eine saubere Migration auf die MTP/MPO-Multifiber-Technik.

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Im Basler Raum betreibt ein global führendes Healthcare-Unternehmen  ein auf zwei Standorte verteiltes hochleistungsfähiges Speichernetzwerk. Das rasant steigende Datenaufkommen erfordert hier seit Jahren immer mehr und immer leistungsfähigere Server. Die zunehmende Serverdichte stellt zugleich wachsende Anforderungen an die Infrastruktur. Um den verfügbaren Platz optimal ausnutzen zu können, geht der Trend auch bei der Verkabelung in Richtung «Verdichtung».

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Bereits vor fünf Jahren wurde im Rechenzentrum eine sehr übersichtliche und flexibel an jeden Bedarf anpassbare Verkabelungsinfrastruktur aufgebaut. Diese basiert auf zentralen optischen Verteiler-Racks, mit denen man durch einfaches Umpatchen schnell auf die alle notwendigen Änderungswünsche reagieren kann. Dazu kommen kleinere Bodentank-Verteiler, die in unmittelbarer Nähe der Verteiler- und Server-Racks im Doppelboden platziert sind. Für die Verbindungen sorgen 144-fasrige Trunk-Kabel mit Fasern in OM3-Qualität und vorkonfektionierten hochwertigen E2000-Multimode-Steckern - Letzteres eine Besonderheit dieser Installation. Alle zentralen Strecken verlaufen in Kabelrinnen im Unterboden.

 

«Verdichtet» wurde diese Infrastruktur erstmals im Jahr 2007: Mit modernen doppelreihigen E2000-Patchpanels konnte die Hünenberger Glasfaserspezialistin Connect Com die Zahl der Steckplätze zunächst von 24 auf 48 pro Höheneinheit (HE) verdoppeln. Doch das reichte nur kurzfristig. Bereits im folgenden Jahr holte das Planungsteam des Unternehmens Offerten zur MTP/MPO-Steckertechnik ein. Diese genormte Steckertechnik, bei der jeder Stecker 12 Fasern fasst, ist sehr platzsparend und ermöglicht auch bei hohen Portdichten schnelle Installationen und saubere Anschlüsse.

Kundenspezifische Lösung

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Nach einer umfassenden Evaluation der gelieferten MTP/MPO-Produkte, die auch 10-Gigabit-Messungen umfasste, konnten sich unter einem halben Dutzend Anbietern das MTP-Multifibersystem EasyCONNECT von Connect Com und die Lösung eines anderen Herstellers durchsetzen. Bei dieser Entscheidung spielte nicht nur die hohe Qualität und das optisch hochwertige Design der ausgewählten Systeme eine Rolle. Es ging den Infrastruktur-Verantwortlichen auch um einen klaren Migrationspfad von der alten auf die neue Anschlusstechnik. Nicht zuletzt ist die lokale Herstellung in der Schweiz und die Flexibilität des Anbieters ein wichtiger Faktor. «Wir haben hier viele gute Ideen eingebracht und alle Wünsche des Kunden adaptiert, um ihm seine Traumlösung liefern zu können», berichtet Jörg Frei, Geschäftsführer der Connect Com.

Die Migration auf die High-Density-Steckertechnik läuft seit Mitte 2009, zunächst als Rollout, seitdem in Form bedarfsgerechter Ausbauten. Wurden zunächst noch MTP/MPO-Stecker auf das bis dahin eingesetzte QBAC-Glasfaserkabel aufgesetzt, liefert Connect Com heute bedarfsgerecht abgelängte und fertig konfektionierte Trunks auf der Basis von MiniCore-Kabeln. Dabei handelt es sich um spezielle 144-fasrige MTP-Kabel, die es ermöglichen, die Multifiber-Stecker ohne Aufteilerelement direkt auf die 12-fasrigen Subelemente zu montieren.

Erstmals ins Rack durchgepatcht

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Für die bestehenden Bodentanks hat Connect Com spezielle Einsätze entwickelt, in denen die hochfasrigen Trunks mit der MTP/MPO-Anschlusstechnik abgeschlossen sind. Von dort aus werden die Verteilerracks mit standardmässig zehn Meter langen Extender-Trunks angefahren. Dabei wird - erstmals in einem Schweizer Rechenzentrum - mit den MTP-Multifiber-Steckern bis in die Racks durchgepatcht. Die ausziehbaren Patchpanels selbst sind aktuell mit jeweils zwei ½ 19-Zoll-MTP-auf-LC-Modulen bestückt. Auf diese Weise können nun 96 Fasern auf 1HE mit LC-Steckern abgeschlossen werden.

Die auf E2000-Multimode basierende Verkabelung läuft weiterhin parallel zum neuen MTP/MPO-System. Ein Umpatchen zwischen der alten, optisch parallel angelegten Anlage und dem neuen, durchweg optisch gekreuzten System ist ebenfalls jederzeit möglich. Die beiden Anlagen lassen sich durch die unterschiedlichen Knickschutzfarben an den Patchkabeln leicht voneinander unterscheiden.

Hohe Investitionssicherheit

Das Rechenzentrum ist mit dem MTP/MPO-Multifiber-System für zukünftige Übertragungsraten von 40 und 100 Gigabit pro Sekunde gerüstet. Dazu tragen nicht zuletzt die in den Steckern eingesetzten hochpräzisen MTP-Elite-Ferrulen bei, mit denen die Steckerübergangsdämpfung auch bei mehreren Übergängen äusserst gering bleibt.

Darüber hinaus steht den Infrastruktur-Verantwortlichen die Option offen, mit der High-Density-Steckertechnik noch einen Schritt weiter, bis zu den Switchen durchzupatchen. Bei Bedarf müssten dazu nur die MTP-auf-LC-Module in den Verteiler-Racks durch MTP-Rangierfelder ersetzt werden. Dadurch würde sich die Portdichte nochmals verdreifachen: auf 288 Fasern pro 1HE.

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