Benchmark: Fiber to the Office vs. konventionelle Kupferverkabelung

Ist Glasfaser im Gebäude wirklich teurer als Kupfer? Die Benchmark-Zahlen überraschen.

Bei der Planung moderner Gebäudenetzwerke stehen viele Verantwortliche vor genau dieser Frage: Kupferverkabelung oder FTTO (Fiber to the Office)?

Ein Benchmark auf Basis eines Beispielgebäudes zeigt, dass Glasfaser nicht nur technisch überlegen sein kann – sondern auch wirtschaftlich konkurrenzfähig.

Für ein Gebäude mit 3 Stockwerken, 360 Links und durchschnittlich 50 m Linklänge ergibt der Vergleich:

  • FTTO-Verkabelung: CHF 130’546.75
  • Kupferverkabelung: CHF 135’439.54

Der Unterschied liegt zwar „nur“ bei rund 5’000 CHF, doch der eigentliche Mehrwert zeigt sich in den Betriebseigenschaften.

FTTO bringt zusätzliche Vorteile:

Bis zu 70 % geringerer Energieverbrauch
Keine Etagenverteiler notwendig
Weniger Kabelvolumen und geringere Brandlast
Höhere Bandbreiten und längere Distanzen
Investitionsschutz durch einfache Upgrade-Möglichkeiten

Auch bei der Installation zeigt sich ein Vorteil: Durch weniger passive Komponenten und weniger Infrastruktur kann die Installationszeit typischerweise um rund 40 % reduziert werden.

Das Fazit:
Glasfaser bis zum Arbeitsplatz ist längst nicht mehr nur eine technologische Option – sie kann auch eine wirtschaftlich sinnvolle Architektur für moderne Gebäude darstellen.

Wer heute Netzwerkinfrastrukturen plant, sollte deshalb nicht nur die Anschaffungskosten, sondern den gesamten Lebenszyklus betrachten.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier 👇

 

Mittwoch, 11.03.2026

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